Flugplatzordnung 1. Jeder Modellflieger hat sich so zu verhalten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere andere Personen und Sachen, sowie die Ordnung des  Modellflugbetriebes nicht gefährdet oder gestört wird. 2. Der Betrieb von Flugmodellen bedarf einer ausreichenden Haftpflichtversicherung mit einer ausreichenden Deckungssumme für Personen- und Sachschäden. 3. Die Benutzung des Modellfluggeländes ist nur mit Genehmigung des FSC Haidbreite erlaubt. Vereinsfremde Piloten dürfen daher nur im Beisein von Vereinsmitgliedern den Platz benutzen, vorher ist eine Einweisung über die Platzordnung und Platzzulassung erforderlich. 4. Jugendlichen unter 18 Jahren ist der Modellflugbetrieb nur im Beisein eines erwachsenen Vereinsmitgliedes erlaubt, wenn dieses sachkundig in erster Hilfe ist und über Modellflugerfahrung verfügt. 5. Jeder Teilnehmer am Modellflugbetrieb hat sich vorher ins Flugbuch einzutragen. Haben sich mehr als drei Piloten in das Flugbuch eingetragen, muss ein Flugleiter benannt werden. 6. Es darf nur im genehmigten Flugsektor (siehe Karte) geflogen werden. Das Überfliegen des Vorbereitungsraumes mit angrenzendem Parkplatz ist untersagt. Straßen und Wege innerhalb des Flugraumes dürfen nicht unter 25 m über Grund überflogen werden. Das Anfliegen sowie das Überfliegen von Personen und Tieren ist nicht zulässig. 7. Den Anweisungen des Flugleiters ist unbedingt folge zu leisten. Für Piloten, die sich in das Flugbuch eingetragen haben, gilt ein generelles Alkoholverbot. 8. Es dürfen nur Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren eingesetzt werden, die einen Schallpegel von 82 dB(A)/25 m nicht überschreiten. Das Einhalten dieses Pegels ist durch einen Lärmpass nachzuweisen. 9. Flugbetrieb darf nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durchgeführt werden. Flugbetrieb von Flugmodellen mit Verbrennungsmotor nur zwischen 09.00 und 20.00 Uhr. 10. Die Sender sind während des Betriebes mit einer farbigen Kennzeichnung und mit dem Frequenzkanal zu kennzeichnen, außer bei 2,4 GHz Fernsteuerungen. Im Vorbereitungsraum und auf dem Weg von und zur Startbahn ist der Sender mit ganz eingezogener Antenne zu betreiben. 11. In dem Zeitraum zwischen dem 15.09. und 15.04. eines jeden Jahres ist bei Sichtung eines Kibitzschwarmes oder durch Hinweise des Flugleiters und der Herren Hollstein und Lübcke der Flugbetrieb mit Modellen mit einem Abfluggewicht von über 5 kg für die Dauer des Vogelzuges einzustellen. 12. Im Übrigen gilt: Die verbindlichen Auflagen in der Platzzulassung durch das Regierungspräsidium sind einzuhalten. 13. Bei Flugunfällen, bei denen ein Luftfahrzeug bei seinem Betrieb einen schweren Schaden verursacht hat oder jemand schwer verletzt oder getötet worden ist, ist wie bei einem Straßenverkehrsunfall zu verfahren. Alle Beteiligten sollen ohne rechtlichen Beistand auf Aussagen gegenüber amtlichen Stellen verzichten. - Erste Hilfe leisten, Absperrung des Unfallortes - Unfallmeldung bei der Polizeidienststelle (Notruf Tel. 112) - Platzhalter informieren